Kategorie: Kunst in den Kolonien

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Die Vogelwell Kameruns ist ziemlich reich an Arten. Bei dem Wasserreichtum des Landes treten natürlich die Schwimm- und Wasservögel in den Vordergrund. Die Flüsse und Sümpfe wimmeln von zahllosen Schwimmvögeln, Enten-und Gänsearten. Daneben treffen wir alle möglichen Arten von Störchen und Reihern. Der Wald ist von Papageien der verschiedensten Gattung, von Nashornvögeln, Pisangfressern (Turakos), Adlern, Aasgeiern, Falken und zahlreichen kleinen Vogelarten bevölkert.

Unter den Raubvögeln ist namentlich der Schopfadler zu nennen, der grösste Raubvogel Westafrikas.

Singvögel in unserm Sinne gibt es in Kamerun wie überhaupt in den Tropen nicht. Das fröhliche Gezwitscher und Jubilieren, das bei uns im Frühjahr und Sommer den Wald erfüllt, werden wir daher in Kamerun vergeblich suchen. Dagegen wetteifern die verschiedenen Vogelarten durch die Farbenpracht des Federkleides miteinander.

Wie in Ostafrika sind auch in Kamerun die Webervögel sehr häufig, ja man könnte sie fast die Spatzen Afrikas nennen. Die Männchen haben ein prächtig gelbes Federkleid, die Weibchen sind bescheiden grau gefärbt. In der Paarungszeit nimmt das Federkleid jedoch eine lebhaftere Färbung an.

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Kamerun Kunst in den Kolonien Zentralafrika

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Mehr und mehr beginnt sich erfreulicherweise in neuerer Zeit die Kunst auf unsere Kolonien zu werfen und für ihren Teil an der Verbreitung kolonialen Wissens und Verständnisses mitzuarbeiten. Zu den beiden „älteren“ Kolonialmalern Kuhnert und Uellgrewe haben sich in den letzten Jahren ein paar jüngere Künstler gesellt und teilweise recht gute Arbeiten geliefert. Zwei von ihnen, Heims und Mayer, sind schon in Nr. 26 des verflossenen Jahrgangs eingehend gewürdigt worden.

Der jüngste — nicht an Jahren, sondern was seinen Namen als Kolonialspezialist anbelangt — ist Ernst Vollbehr, der neulich gelegentlich des Deutschen Kolonialkongresses mit einer Ausstellung seiner Arbeiten an die Oeffentlichkeit getreten ist. Im Obergeschoss des Reichstages, wo bekanntlich der Kongress tagte, oberhalb der Wandelhalle, deckten eine grosse Anzahl von fertig ausgearbeiteten Gemälden, Skizzen und Studien die Wände.

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