Kategorie: Deutsche Kolonie Togo

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Unser Titelbild führt uns eine Szene aus dem Missionsleben vor. Ein Missionar der Basler Mission predigt in einem Eweerdorf das Evangelium. Seitwärts an dem kleinen Tischchen sitzt ein eingeborener Missionsgehilfe, der den gespannt lauschenden Schwarzen die Worte des Missionars näher erläutert, denn er kennt das Vorstellungsvermögen und die Anschauungen seiner Landsleute besser als der Weisse.

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Abbildungen Deutsche Kolonie Togo Kolonie und Heimat

aus dem Kunstmuseum Hamburg

I. Abschnitt, II. Abschnitt, III. Abschnitt, IV. Abschnitt, V. Abschnitt, VI. Abschnitt, VII. Abschnitt, VIII. Abschnitt, IX. Abschnitt, X. Abschnitt.

Die Vorgeschichte der deutschen Kolonialbestrebungen

An der vor Zeiten übel berüchtigten Sklavenküste, begrenzt von den Flüssen Volta und Mono und eingeschlossen von französischem und englischem Kolonialbesitz und dem neutralen Gebiete von Salaga, liegt zwischen 5 und 11° N unser kleinstes afrikanisches Schutzgebiet Togo. Nur als ein schmaler, 52 km langer Streifen berührt seine Küste den Atlantischen Ozean. Aber fächerförmig schiebt sich das Hinterland bis zu vierfacher Längenausdehnung ins Innere vor, und der Gesamtflächeninhalt der Kolonie innerhalb der neuen Grenzen, die das deutsch-französische Abkommen von 1897 bestimmt hat, ist zu 82330 qkm berechnet worden, so dass Togo an Grösse das Königreich Bayern übertreffen würde.

Innerhalb des so umschriebenen Raumes lassen sich vom Meere aus fortschreitend vier Landschaftsgürtel, der Küstensaum, die Küstenebene, das Gebirge und das Binnenplateau, unterscheiden, deren Pflanzenkleid, Bevölkerung und wirtschaftliche Bedeutung wesentliche Abweichungen zeigt.

Weiterlesen Landes- und Volkskunde der deutschen Schutzgebiete: Togo

Deutsche Kolonie Togo Deutschlands Kolonien

aus dem Kunstmuseum Hamburg


Wer noch unverfälschtes afrikanisches Leben sehen will, der darf sich heutzutage nicht an der Küste oder an der Eisenbahn aufhalten, sondern muss tief ins Innere gehen und sich die Stämme anschen, die noch wenig mit Europäern in Berührung gekommen sind. Das ist natürlich ein wenig unbequem und vielfach nicht ganz ungefährlich, wenigstens in gesundheitlicher Hinsicht. Sonst kann dem Reisenden heute nicht viel passieren. Die Menschen sind jetzt überall soweit gebändigt, dass sie dem Weissen kaum etwas zu leide tun. Früher war das ein wenig anders, da wurde der Europäer im Innern von Togo manchmal sehr unliebenswürdig empfangen.

Weiterlesen Allerlei aus dem Leben des Togonegers

Deutsche Kolonie Togo

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Im Norden von Togo gibt es noch eine Reihe von Negerstämmen, die so gut wie gar nicht von der Kultur beleckt sind. Seit sie unter deutscher Herrschaft stehen, müssen sie sich zwar ihre altgewohnten Kriegs- bezw. Raubzüge verkneifen, aber vorläufig ist immer noch phantastischer Kriegsschmuck das Attribut des freien Mannes. Die Lederkappe auf unserm Bild, die mit Kaurimuscheln besetzt und mit einem Antilopengehörn geschmückt ist, wirkt entschieden ganz malerisch.

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Weiterlesen Losso-Krieger aus dem Norden von Togo

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